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Die COVID-19-Pandemie und die Gräbersegnung zu Allerheiligen

Eine Gräbersegnung zu Allerheiligen rechtlich gesehen eine Veranstaltung im Freien, an der nach der zurzeit gültigen elften Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz höchstens 500 Personen unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen teilnehmen dürfen (Teil 2 §2). Das bedeutet, dass das Abstandsgebot einzuhalten und eine Kontakterfassung zu gewährleisten ist. In Wartesituationen gilt überdies die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Das Pastoralteam der Pfarreiengemeinschaft hat darüber beraten, ob und wie unter diesen Rahmenbedingungen Gräbersegnungen angeboten werden könnten.

Am Ende der Überlegungen stand die Einschätzung, dass zumindest nicht auf allen Friedhöfen der Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land Gräbersegnungen in der gewohnten Weise unter konsequenter Beachtung der Hygienevorgaben mit einem zu bewältigendem Aufwand durchgeführt werden können.

Im Sinne eines einheitlichen Vorgehens soll es daher zu Allerheiligen ein anderes Angebot mit zwei Elemente des Totengedenkens geben, die sich gegenseitig ergänzen.

Zum einen werden um den Allerheiligentag herum alle Friedhöfe in unserer Pfarreiengemeinschaft jeweils von einem Mitglied des Pastoralteams in üblicher Weise mit Weihwasser gesegnet. Allerdings wird diese Segnung ohne Beteiligung weiterer Gläubigen stattfinden.

Zum anderen sind Sie ausdrücklich eingeladen, die Gräber der Verstorbenen im Umfeld von Allerheiligen individuell zu besuchen, dort zu beten und auch selbst einen Segen zu sprechen. Um Anregungen zur Gestaltung dieses Friedhofbesuchs zu geben, wird eine Gebetskarte gestaltet und im Vorfeld des Feiertags in den geöffneten Kirchen sowie an anderen geeigneten Stellen zum Mitnehmen ausgelegt werden.

Es ist sicher bedauerlich, dass das Totengedenken zu Allerheiligen in diesem Jahr in unserer Pfarreiengemeinschaft nicht in der gewohnten Weise stattfinden wird. Gleichwohl sind wir überzeugt, dass auch so der Glaube an eine bleibende Verbundenheit mit unseren Verstorbenen und die Hoffnung auf die ewige Gemeinschaft mit Gott gut ausdrückt werden können.

 Für das Pastoralteam Ihr Pfarrer Rainer Justen




Die COVID-19-Pandemie und Heizperiode

In der CIVID-19-Pandemie dürfen die Warmluftheizungen in unseren Kirchen nicht betrieben werden. Die Luftbewegungen verteilen Aerosole im Kirchenraum und können so das Infektionsrisiko erhöhen. Daher müssen sie etwa 30 Minuten vor dem Beginn des Gottesdienstes, spätestens aber wenn die ersten Gottesdienstteilnehmer oder Gottesdienstteilnehmerinnen die Kirche betreten, abgeschaltet werden.

Auf Grundlage der im Auftrag von 15 deutschen Bistümern und Landeskirchen in Auftrag gegeben Stellungnahme und Handlungsempfehlung „Beheizen & Temperieren von Kirchen während der Corona-Pandemie“ haben der Pfarreienrat und die Verbandsvertretung am 8. Oktober 2020 eine einheitliche Regelung für die Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land beschlossen.

Während der Heizsaison 2020/2021 werden Kirchenräume auf einer Grundtemperatur von 8°C oder 9°C gehalten. Bei einer konstanten Raumtemperatur entspricht die Temperatur der Wandoberflächen fast der der Raumluft. Luftbewegungen werden weitestgehend reduziert. Daher wird es kein zusätzliches Aufheizen vor dem Gottesdienst geben.

Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die relative Luftfeuchte möglichst zwischen 50 % und 60% beträgt. Eine Reduzierung der Luftfeuchte führt zu seiner Verkleinerung der Aerosole, die sich dann weiter im Kirchenraum verteilen und schlechter von Masken zurückgehalten werden können. Im angestrebten Feuchtebereich ist die Infektionsgefahr durch das Virus verringert und zugleich ein ausreichender Schutz wertvoller Ausstattungsstücke gegen Trocknungsschäden gegeben.

Während des Gottesdienstes wird nicht gelüftet. Das Lüften führt zu starken Luftbewegungen, die eventuell vorhandene Aerosole durch den Kirchenraum bewegen. Ein kontinuierlicher und unkontrollierter Luftaustausch lässt die Luftfeuchtigkeit sehr schnell auf 30 % bis 40 % sinken, womit eine Gefährdung für wertvolle Ausstattungsstücke (z.B. Orgel) verbunden ist.

Ein kurzes aber gründliches Lüften erfolgt nach dem Gottesdienst. Das Lüften soll als Querlüftung beispielsweise durch weit geöffnete Türen erfolgen.
Durch den Durchzug wird ein Großteil der Aerosole aus dem Kirchenraum hinaus gelüftet. Das Lüften darf nur kurzzeitig erfolgen, damit die Luftfeuchtigkeit nicht unter 50 % absinkt.

Die Gottesdienstteilnehmer und Gottesdienstteilnehmerinnen sollen während des gesamten Gottesdienstes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Insbesondere den Angehörigen einer Risikogruppe wird die Verwendung einer genannten FFP2-Maske empfohlen. Das Tragen von Masken ist der effektivste Schritt zur Senkung der Infektionsgefahr. Typ II-Masken haben eine höhere Schutzfunktion im Bereich der Aerosole.

Den Gottesdienstteilnehmern und Gottesdienstteilnehmerinnen wird empfohlen, warme Kleindung zu wählen und eventuell eine Decke mitzubringen.

Die Dauer der Eucharistiefeier soll, wenn eben möglich, 45 Minuten nicht übersteigen. Unter den gegebenen Umständen ist es angezeigt, die Gestaltung der Eucharistiefeier auf Wesentliches zu konzentrieren. Die Zahl der Lesungen soll auf eine beschränkt, für die Predigt eine komprimierte Form gewählt und der Kommunionempfang durch den Einsatz von Kommunionhelfern und Kommunionhelferinnen und gegebenenfalls durch eine Veränderung der Ordnung beschleunigt werden.

Es wird zusätzlich eine regelmäßige Wort-Gottes-Feier am Sonntagabend angeboten. Bei der Gestaltung dieser Gottesdienste soll besonderer Wert auf das Wort, die Verkündigung und die Musik gelegt werden.

Diese Regelung gilt ab dem Wochenende 10./11. Oktober 2020.

Ihr Pfarrer Rainer Justen


Wir feiern Gottesdienst:

Messfeiern und Andachten unter den Rahmenbedingungen der staatlichen und kirchlichen Schutzbestimmungen:

In Adenau sonntags um 10:30 Uhr Hl. Messe.

In Antweiler, Dümpelfeld, Schuld und Wershofen alle          14 Tage Vorabendmesse.

In Barweiler wird die Heilige Messe an Sonn- und Feiertagen um 10:30 Uhr stattfinden.

In Barweiler sonntags um 17:00 Uhr  Barmherzigkeits-Rosenkranz.

In Dorsel alle 14 Tage sonntags.

In Reifferscheid alle 14 Tage sonntags (ab 11. Oktober)

Zu allen Gottesdienste ist derzeit nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern  zugelassen.

Die Anmeldungen werden telefonisch (02691 / 9 35 75 10)      oder per Mail (pfarramt-adenau@t-online.de) im zentralen       Pfarrbüro in Adenau während der bekannten  Öffnungszeiten entgegengenommen .